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Neben Aufgaben und Tätigkeiten, mit denen man allein beschäftigt ist, gibt es im beruflichen wie auch im privaten Bereich eine Vielzahl an möglicher Teamarbeit. Sei es die Erarbeitung eines gemeinsamen Vortrags, eines Berichtes, die Erstellung eines Projektplans oder auch eine Ideensammlung zu einem bevorstehenden Tagungsprogramms. Diese alle wollen gut geplant werden und eine optimale Zusammenarbeit, bei der jeder Teilnehmer die Übersicht behält, gewährleisten. Hierbei stehen weniger die Hierarchien als vielmehr die “Intelligenz der Vielen” im Vordergrund.

  • kollaboratives Arbeiten ist demzufolge die gemeinsame Produktion von Ergebnissen
  • (Kostenlose) Webdienste, sog. E-Collaboration Tools, können die Organisation dieser Arbeit unterstützen und so die Zusammenarbeit und Kommunikation erleichtern. Vorteilhaft ist daran, dass sie ortsunabhängig zu jedem Zeitpunkt nutzbar und in der Regel einfach zu bedienen sind.
  • “erst mit der Möglichkeit, inter-aktiv zu sein, verdient das ‘Inter-Net’ seinen Namen” (U. Klotz)

Ausprobieren

1. Planen Sie ein Treffen innerhalb Ihrer Abteilung mit Doodle. (Es geht auch ohne Registrierung.)

2. Probieren Sie gemeinsam mit Ihren KollegInnen das Etherpad Piratenpad oder Google Docs aus, um Ideen für den kommenden Betriebsausflug zu sammeln.

Beispiele

Weitere Informationen

Der Begriff Startseite (engl. homepage) bezeichnet die Webseite, die der Browser beim Start lädt. Dies kann z.B. die Webseite Ihrer Einrichtung sein, oder aber ganz neu im Browser Firefox Ihre zuletzt aufgerufenen Webseiten.

Einige Suchmaschinen und Internetportale bieten Ihnen die Möglichkeit, webbasierte persönliche Startseiten einzurichten, auf denen Sie alle für Sie wichtigen Informationen auf einen Blick erfassen.

Die Vorteile - Sie können:

  • Ihre wichtigsten Webseiten auf einer Seite gruppieren (dank RSS-Feeds) und müssen sie nicht ständig einzeln aufrufen.
  • Ihre Startseite mit Widgets/Gadgets um bestimmte Funktionen erweitern (Wetteranzeige, Notizzettel, Fotos, Linklisten, E-Mail-Konto, Rechner, To-do-Liste, Börsenkurse usw.)
  • jederzeit und ortsunabängig darauf zugreifen.

Die derzeit besten Anbieter:
Logo iGoogle Netvibes Logo

Mittlerweile nutzen viele Anwender ihre mobilen Endgeräte zum “Start” ins Internet. Trotzdem haben sich persönliche Startseiten bisher gehalten, da man auf einem größeren Bildschirm die Informationsmenge besser strukturieren und erfassen kann.

Ausprobieren

1. Erstellen Sie sich eine persönliche Startseite mit Netvibes oder iGoogle.

2. Bestücken Sie die Seite mit Nachrichten aus den Medien, RSS-Feeds, die sie gerne lesen möchten.

3. Suchen Sie danach, ob für Sie wichtige Webseiten einen RSS-Feed anbieten, fügen Sie ihn hinzu.

Beispiele

Persönliche Nutzung:

Institutionelle Nutzung:

Weitere Informationen:

  • Mit RSS ist es ganz einfach auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Man wird schnell und automatisch über Inhalte von Webseiten informiert, ohne diese selbst aufrufen zu müssen.
  • Alle Inhalte können an einer Stelle (mit einem RSS-Reader) im Blick behalten werden. Die Informationen kommen automatisch zu Ihnen. Hört sich gut an, oder?
  • RSS (Really Simple Syndication) ist zunächst ein technisches Format, das auf XML basiert. Mit Hilfe eines RSS-Readers - diesen gibt es als Software (auf Ihrem PC installiert) oder als Web-Anwendung (Zugriff mit jedem internetfähigen PC über den Browser) - kann man Nachrichten und Inhalte (z.B. Podcasts, Videos, Blogeinträge, Zeitschriftenartikel) von den Webseiten abonnieren, die einen RSS-Feed (zu Deutsch: einen “Nachrichtenstrom”) anbieten.

Ausprobieren

1. Ob eine Webseite einen RSS-Feed anbietet, erkennt man bereits im Browser. Dort erscheint (z.B. im Firefox, den wir Ihnen grundsätzlich als Browser empfehlen) in der Adressleiste ganz rechts neben der URL das RSS-Symbol.

Update: In den neueren Firefox-Versionen ist das RSS-Symbol aus der Adresszeile leider verschwunden. Wie so oft - wenn Nutzer etwas im Web 2.0 vermissen - gibt es jedoch längst ein Add-on namens “RSS Icon”, das diese Funktionalität wieder herstellt. Installieren Sie diese Erweiterung (es ist ganz einfach!) oder suchen Sie auf der entsprechenden Webseite nach dem RSS-Symbol bzw. nach einem Link zu dem RSS-Feed der Seite.

Das RSS-Symbol lässt sich anklicken. Hierzu wählen Sie “RSS 2.0 abonnieren” aus. Sie sehen jetzt einen nackten RSS-Feed. Der sieht erst einmal etwas nüchtern und langweilig aus.

2. Sie können diesen Feed im Firefox als dynamisches Lesezeichen abonnieren. Davon raten wir Ihnen jedoch ab, da dies schnell unübersichtlich wird. Probieren Sie stattdessen einen RSS-Reader aus, mit dem Sie Ihre Feeds einfach verwalten können. Nutzen Sie hierzu:

  • Sage (ein sogenanntes “Add-on” zu Ihrem Browser)
  • Newz Crawler (ein vom URZ angebotener, PC-basierter RSS-Reader, der auf dem PC installiert wird)
  • Netvibes oder Google Reader Alternative zu Google Reader ist bspw. feedly (webbasierte Dienste, auf denen Sie sich ein Konto einrichten müssen und gleichzeitig die Funktionalität einer persönlichen Startseite haben)
So sieht bspw. ein RSS-Feed im webbasierten Reader Netvibes aus:

3. Probieren Sie nun das Abonnieren einiger RSS-Feeds aus: Fügen Sie neue Feeds hinzu (prüfen Sie z. B. ob Ihre Lieblingsseite einen RSS-Feed anbietet), entfernen Sie einen Feed, markieren Sie einzelne Nachrichten als gelesen etc. Sie werden sehen: RSS-Feeds sind ähnlich komfortabel zu verwalten wie E-Mails. Bestellen Sie also gleich einmal ein paar Newsletter ab (das sind sozusagen die Opas der RSS-Feeds) und abonnieren Sie dafür ein Enkelkind. :-)
So sieht bspw. das Abonnieren eines RSS-Feeds in Netvibes aus:

Tipp: Wird Ihnen das alles zu viel? Nehmen Sie sich zwei bis drei Mal pro Woche eine feste Zeit vor, in der Sie sich Ihre Feeds ansehen. Sie werden schnell feststellen, welche Feeds Sie begeistern und auf welche Feeds Sie nach einiger Zeit wieder verzichten können.

Beispiele

Beispiele für Bibliothekare

  • RSS-Feed des Newsblogs der Bibliothek der Medizinischen Fakultät MA
  • RSS-Feed der Neuerwerbungen der Bibliothek der Medizinischen Fakultät MA
  • RSS-Feed des Weblogs der Universitätsbibliothek Heidelberg
  • RSS-Feed der neu in KELDAmed aufgenommenen E-Learning-Angebote
  • Neuerwerbungsfeed der HSU Bibliothek, bei dem relevante Fachgebiete selbst zusammengestellt werden können

Beispiele für Mediziner

Weitere Informationen

Was ist das?

“blogs are a fine-balanced hybrid between emails and personal web pages”

  • Ein Weblog (Kunstwort, engl. World Wide Web + Log für Logbuch), häufig auch abgekürzt als “Blog”, ist eine Webseite, die aus chronologisch geordneten Einträgen besteht.
  • Weblogs bieten meist eher kurze Beiträge mit einer eigenen Überschrift und einem Veröffentlichungsdatum. Einträge können durch das Vergeben von sogenannten Tags (Schlagwörtern) kategorisiert werden, Leser können kommentieren. So dienen Weblogs nicht nur der Verbreitung von Inhalten, sondern bieten auch die Möglichkeit für Diskussionen und Austausch.
  • Das Einrichten und die Pflege eines fremdgehosteten Weblogs sind einfach. Für die Einrichtung von z.B. Wordpress auf einem eigenen Server braucht man Administrationskenntnisse- und -rechte. Die Anpassung auf das lokale Layout ist ebenfalls mit Spezialkenntnissen verbunden.
  • Das Generieren eigener Inhalte ist mit einem geringen Aufwand möglich. Beiträge in Blogs können nur von dessen Betreibern erstellt werden (dies kann auch eine Gruppe sein).
  • Ein besonderes Merkmal ist die Adressierbarkeit aller Beiträge und Kommentare, ähnlich einer Zitation. Erst dadurch wird eine Vernetzung überhaupt erreicht: die “Blogosphäre“.
  • Weblogs können vielfältig genutzt werden, als eigene Webseite, als Instrument zur Öffentlichkeitsarbeit, Tagebuch usw. Aber auch gerade im wissenschaftlichen Bereich haben Weblogs einen großen Nutzen, da ein gezielter fachlicher und öffentlicher Austausch mit interessierten Lesern und Kollegen bei technisch geringem Aufwand möglich ist.

Wichtige Begriffe:

  • Kommentare
    Jeder Blogeintrag kann kommentiert werden, die Kommentare kann der Blogbetreiber moderieren (d.h. vor ihrer Veröffentlichung schaltet er sie frei). Die Möglichkeit des Kommentierens ist ein Impulsgeber für Diskussionen und dient mitunter der “Community”-Bildung.
  • Blogroll
    In der Blogroll werden Verweise auf andere Weblogs aufgeführt, entweder als Spiegelung des Eigeninteresses des Autors oder als Empfehlung für die Leser.
  • Kategorien oder Tags
    Weblogeinträge können einer oder mehreren Kategorien zugeordnet werden. So kann man sich ganz dezidiert auch nur die Beiträge als RSS-Feed abonnieren, die einer bestimmten Kategorie zugehören.
  • Archiv
    Nach Monaten geordnetes Verzeichnis älterer Beiträge.
  • Login & Site Admin
    Hier sind die Schaltflächen für den Autor/die Autoren des Weblogs.
  • Permalink
    Dauerhafter Link zu einem Blogeintrag.
  • Pingback und Trackback
    Mit Hilfe eines Pingback erfährt der Autor der von mir verlinkten Webseite automatisch, dass ich in meinem Beitrag auf seine Webseite verlinke. Mit dem Trackback kann ich anderen Autoren, auf die ich mich in einem Beitrag beziehe ohne eine URL zu verwenden, darauf hinweisen, dass ich sie zitiere.
  • Sidebar
    Menü rechts oder links von den eigentlichen Beiträgen des Weblogs, in dem i.d.R. Kategorien, Archiv, Blogroll etc. untergebracht sind.

Ausprobieren

  1. Legen Sie einen Weblog an. Entweder Sie nutzen hierzu den Weblogserver des URZ oder Sie nutzen die Plattform von Wordpress. Es ist ganz einfach! Einen kurzen Einstieg in die wichtigsten Blogbestandteile bietet auch die Hilfeseite des URZ.
  2. Probieren Sie aus, schauen sie sich die Bedienoberfläche an.
  3. Erstellen Sie einen Beitrag, in dem Sie mitteilen, was Sie von diesem Kurs erwarten und verlinken Sie auf diesen Weblog.
  4. Überlegen Sie sich eine bzw. mehrere Kategorien, die den Inhalt Ihres Beitrags treffend beschreiben.
  5. Schreiben Sie uns im Kommentar zum Beitrag “Weblogs: Informieren und kommunizieren” die URL Ihres Blogs.

Beispiele für Bibliothekare

Beispiele für Mediziner

Weitere Beispiele:

Weitere Informationen

Anbieter, auf deren Plattform man kostenlos Weblogs erstellen kann:

  • URZ: Das Rechenzentrum der Universität Heidelberg bietet jedem Universitätsangehörigen mit URZ-Kennung bzw. Uni-ID das Anlegen eines oder mehrerer Blogs (Software: Wordpress) an. Dort kann man auch festlegen, ob der Blog nur innerhalb der Universität oder auch außerhalb sichtbar sein soll.
  • Freie Anbieter: Wordpress, Blogger, Edublogs, Twoday u.a.
  • Verwendungsmöglichkeiten in der Wissenschaft: Eine Typologie mit Beispielen
  • Bibliotheksblogs: Blogs auf dem HLWiki | Was sind Weblogs? - Bibliotheksportal
  • Was ist das?

    Social Bookmarking-Dienste wie delicious übertragen die Funktionalität der Speicherung und Organisation von Lesezeichen aus dem Browser in das WWW. Man speichert die Adressen (URLs) also nicht mehr im Browser ab, sondern in ein “Konto” im Web. Dies bietet einige Vorteile:

    • Mobilität: Man hat von jedem Computer mit Internetzugang Zugriff auf seine Lesezeichen.
    • Netzeffekte: Je nach System wird die Popularität eines Lesezeichens sichtbar.
    • Austausch: Oftmals ist ein Austausch mit anderen Mitgliedern der Community möglich.
    • Ordnung: Die Lesezeichen können inhaltlich sortiert werden. Dies geschieht mit sogenannten “Tags”.
    • privat /öffentlich: Die meisten Anbieter überlassen es Ihnen, ob Sie ein Lesezeichen mit anderen Mitgliedern teilen oder lieber nur privat speichern möchten.

    Eine Erweiterung dieser Social Bookmarking-Systeme für eine wissenschaftlich orientierte Zielgruppe sind Dienste wie Connotea, CiteULike oder Bibsonomy. Sie ermöglichen eine detailliertere Beschreibung der Nachweise, so dass neben Webseiten auch andere elektronische Publikationsformen wie Zeitschriftenartikel oder Kapitel eines Buches anhand ihrer Metadaten (z.B. Autor, Jahr, Verlag) strukturiert werden können.

    Exkurs: Tags

    Um die Links für eine schnelle Orientierung zu sytematisieren, kann man sogenannte Tags vergeben. Das sind Schlagworte, die ein Nutzer verschiedensten Objekten, wie Text, Bild, Video, zuordnen kann. Das Tagging bezeichnet die individuelle und regellose Schlagwortvergabe für Webseiten und -dokumente.

    So kann bspw. die Seite Medizinische Fakultäten und Unis in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    in delicious mit “medizin” “studium” “deutschland” “österreich” “schweiz” getaggt werden:

    Die 2 zeigt an, dass ein weiterer Nutzer diesen Link gespeichert hat. Man kann darauf klicken und sich weitere Links dieser Person ansehen.

    Eine Tagcloud

    Ausprobieren

    1. Suchen Sie den delicious-Nutzer Max_Mustermann und schauen Sie sich die Bookmarks (Lesezeichen) an.

    2. Melden Sie sich selbst mit seinem Account an (Passwort erhalten Sie von uns) und probieren Sie aus, eigene Bookmarks zu speichern und zu taggen.

    3. Vielleicht finden Sie Mitglieder, die ähnliche Interessen haben, wie Sie und spannende Lesezeichen gespeichert haben?

    4. Sie haben genug von einem Anbieter? Ein Export der dort gespeicherten Lesezeichen ist in der Regel als HTML-Datei möglich. So funktioniert der Export auf Delicious.

    Weitere Informationen

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